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St. Franziskus in Gummersbach

Mehr Infos finden sie, wenn sie auf das Bild der Kirche oben auf der Seite klicken.

Liebe Besucher dieser Internetseite,

die katholische Pfarrgemeinde St. Franziskus in Gum­mersbach heißt Sie herzlich willkommen.

Für uns ist diese Kirche nicht nur ein sehenswertes Gebäude. Sie ist unser Gotteshaus, ein Haus des Gebetes, ein Haus des Gottesdienstes, ein Haus der Feier der Sa­kra­mente.

Hier oder in der Kirche, die bis 1973 an dieser Stelle stand, wurden viele durch die Tau­fe in die Gemein­de aufgenommen; hier begegnen wir Christus, unserem Herrn, in der hl. Eucharistie. Für uns ist ER hier gegen­wärtig. Hier beten wir miteinander und füreinander, hier bringen wir unsere Anliegen und Sor­gen vor Gott.

Des­halb ist uns unser Gotteshaus so wichtig und wertvoll. Noch eine Bitte: Tragen Sie beim Besuch dieser Kirche der Würde dieses Ortes Rechnung, verweilen Sie hier im Gebet und fühlen Sie sich wohl in unserem Gotteshaus. Gott segne Sie!

Baugeschichte dieser Kirche:

1109 erste Erwähnung einer dem hl. Severin ge­weihten Kirche, der heutigen evangelischen Kir­che. Sie war alter Besitz des Kölner Severin-Stif­tes, als Mutterkirche der Kapellen in Wie­de­nest, Ründeroth, Lieberhausen, Müllen­bach, Hül­sen­busch, Vollmerhausen und Gimborn. Auch Meinerzhagen im Westfälischen war ihr ur­sprünglich unterstellt.
1572 Einführung der Reformation. Die verbliebenen wenigen Katholiken werden von den Domini­ka­nern in Marienheide betreut.
1839 errichten die Katholiken auf einem von dem evangelischen Kaufmann Johann Caspar Heuser geschenkten Grundstück, damals außerhalb der Stadt gelegen, unter erheblichen Opfern nach dem Plan von Baumeister Brunner eine kleine Kapelle zu Ehren des hl. Franziskus von Assisi.
1860 Erhebung zur Pfarrgemeinde; diese umfasste 95 Ortschaften aus den 5 Bürgermeistereien Gum­mers­bach, Gimborn, Marienheide, Bergneustadt und Wiehl. Die Zahl der Katholiken betrug damals fast 300.
1889 Bau einer neugotischen Kirche nach dem Plan von H. Wiethase.
1895 Anbau des Turmes.
1973 Abbruch der Kirche wegen Baufälligkeit; der Turm blieb erhalten und erfuhr eine gründliche Renovierung und erneut eine Renovierung von 2001 bis 2003.
1974/75 Bau der jetzigen Kirche nach dem Plan des Architekten H. F. Hoffmanns, Köln.
Am 13.12.1975 wurde diese Kirche von unse­rem Erzbischof, Kardinal Joseph Höffner, ge­weiht.

Der Innenraum der Kirche

Betritt man durch den Haupteingang vom Turm her die Kirche, hat man den Blick durch die Längsachse nach vorne zum Sakramentshaus, das durch eine Mauerzunge vom Altarraum getrennt ist. Normalerweise betritt man die Kirche durch den Seiten­eingang. Bleibt man im Eingangsbereich stehen, geht der Blick in diagonaler Richtung zur Kirchenachse, zur Orgel auf der gegenüberliegenden Seite. Schreitet man weiter, sieht man Betonsäulen, die die Obergaden und die Decke tragen und die dem nicht streng ausgerichteten, sondern mehr diagonalen Raum doch noch eine zentralisierende Rich­tung geben. Den außen zu sehenden Flachdachebenen entsprechen im Innern drei Deckenbereiche in Beton; die beiden oberen sind als Kassettendecken ausgebildet; die untere Decke ist glatt. An den Wandteilen der niedrigen Räume und der dar­über liegenden Obergarden sind rötliche Gitterziegel auf­gelegt; sie bewirken eine sehr gute Akustik. Schade, dass von vielen Plätzen in der Kirche diese Farbtupfer nicht zu sehen sind.

1) Das Kreuz über dem Altar scheint in die Kirche hin­ein­zuschweben. Entwurf und Ausführung sind von dem Bild­­hauer Hanns Rheindorf, Köln. Es ist sein letztes gro­ßes Werk (1979). Die Kreuzbalken sind mit beschlagenen Silberplatten belegt. Diese zeigen Ähren und Trauben (Hinweis auf die hl. Eucharistie) und andere Motive aus der Schöpfung. Der Corpus ist holzgeschnitzt und versil­bert. An den Enden der Kreuzbalken sind Email-Platten mit den Themen: Schöpfung, Auferstehung, Himmelfahrt und Weltgericht.

2) Mittelpunkt der Kirche ist der Altar. Er symbolisiert Chris­tus, der die Mitte seiner Gemeinde ist. Die Altarplatte ruht auf 4 Blöcken, dazwischen 4 gestal­tete Bronzestäbe, in die Wasserwellen eingraviert sind; ein Hinweis auf Ezechiel 47,9: “Unter der Tempelschwelle floss Wasser hervor, und wohin das Wasser gelangte, wur­den alle Lebewesen gesund.”

3) Der Tabernakel ist die Stätte der eucharistischen Ge­gen­wart Jesu Christi, der sich in der hl. Eucharistie seiner Gemeinde schenkt und den man in Stille hier anbeten kann. Die Tabernakeltüren, in Bronze gearbeitet, zeigen den mut­losen und schlafenden Elia, der die Stimme hört: “Steh auf und iss; du hast noch einen weiten Weg vor dir!” (1 Kön 19,7)

Altar, Ambo und Sakramtentsstele sind entworfen von dem Bildhauer Rudolf Peer, Köln, und ausgeführt von der Firma Engelbert Müller in Villmar in Rosso Magna­bo­schi-Stein. Die Orgel wurde 1979 gebaut von der Firma Speith in Rietberg; sie verfügt über 2 Manuale und 23 Register. Die Fenster sind entworfen von Alois Plum, Mainz, und ausgeführt von der Firma Derix in Taunusstein. Herr Plum hat abstrakte Motive gewählt. In Fenstern alter Kirchen findet man ja oft Szenen aus der Bibel oder aus dem Leben der Heiligen. Diese Fenster bieten einen Blick in eine andere Welt; man lässt den Alltag hinter sich, um in Stille in der Kirche seinen Gedanken nachzugehen. Die Fenster unserer Kirche stellen zunächst nichts Religiöses dar; sie sind eine Herausforderung zum Sehen, sie regen zum Meditieren an und möchten den Blick für das Religi­öse öffnen. Mit etwas Phantasie kann man Motive (teils auch religiöse) erkennen: Ähren, Weinstock, Bluttropfen, Kreuz, Mutter mit Kind, Wasser vielleicht noch mehr.

4) Auf dem Wandteppich hinter dem Altar ist der Son­nengesang des hl. Franziskus dargestellt. Die Ausführung ist eine Stoffcollage (4 x 4 m); Entwurf und Ausführung von Luise Theill, Wiehl. Falls Sie eine bebilderte Be­schreibung dieses Wandteppichs wünschen, können Sie diese gegen eine kleine Schutzgebühr erhalten. Das Taufbecken ist ein wertvolles Erbe aus der alten, 1889 erbauten Kirche. Es wurde restauriert von Hans Egon Siebel. Neben dem Taufbecken steht der bronzene Osterleuch­ter, eine Arbeit des Künstlers Egino Weinert. Die Kreuze an den Apostel­kerzen (den 12 Weihestellen der Kirche) sind gefertigt aus den Bo­denplatten im Altar­bereich der alten Kirche.

5) Die Muttergottes-Statue ist auch ein Erbe aus der al­ten Kirche. Täglich kommen viele zur Vereh­rung Mari­ens in diese Kirche und zünden ein Opfer­licht an.

6) Auf der rechten Seite in der vor­de­ren Nische ist eine klei­ne aus Holz geschnitzte und gefass­te Fran­zis­kus-Statue. Der hl. Fran­ziskus ist der Patron dieser Kirche und auch schon der kleinen Kapel­le, die 1839 errichtet wurde. Seit Ende 2007 befindet sich in unserer Kirche an einem der hinteren Pfeiler eine Figur des hl. Antonius. Das katholische Volk hat ein unbe­grenz­tes Ver­trauen auf seine Fürbit­te; unter anderem wird er angeru­fen, wenn man etwas verloren hat. Viele danken ihm seine Hilfe mit einer Geldspende für die Armen! (Antoniusbrot)

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Kirche gefällt. Möge die Kirche und ihre Ausstattung, alles geschaffen als Zeugnis des Glaubens, Ihnen eine Anregung sein, über Ihren eige­nen Glauben nachzudenken. Am Schriftenstand hinten in der Kirche finden Sie Post­karten vom Innern der Kirche und von der Marien-Statue. Auch sind dort einige Schriften zur Vertiefung des Glau­bens erhältlich. Wir freuen uns, wenn Sie am Schluss Ihres Besuches noch Zeit finden für ein Gebet und sich so in die Schar der Beter einreihen, die täglich in unsere Kirche kommen.

Gott, unser Vater,
ich trete vor Dich hin
als eines Deiner vielen Kinder.
Ich komme aus aller Zerstreutheit
und vertraue mich Dir an.
Ich lege mich in Dich hinein wie in eine große Hand.
Ich brauche nicht zu reden,
damit Du mich hörst.
Ich brauche nicht aufzuzählen, was mir fehlt,
ich will einfach nur da sein vor Dir.
Ich bitte um Deinen Segen,
für mich, für die Meinen, für die ganze Welt.
Amen.


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