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Vision für Gemeinde Gummersbach

Auf Einladung des Gemeindeteams Gummersbach kamen 20 Personen zu einem Abend um über eine Vision für die Gemeinde nachzudenken.
Datum:
21. Juni 2026

Das Gemeindeteam Gummersbach hatte sich überlegt, die Gemeindemitglieder einzuladen um gemeinsam über eine Zukunftsvision nachzudenken. Der Raum St. Klemens im Pfarrheim war bis zum letzten Platz gefüllt. Kaplan Backsmann moderierte auf Einladung des Teams den Abend. 

In der neuen Großpfarrei St. Franziskus hat jede Gemeinde die Chance von den Erfahrungen der anderen zu profitieren, aber gleichzeitig ist jede Gemeinde gefordert kreative Ideen zu entwickeln um sich ein Profil zu geben und zu wachsen. 

Zu Beginn waren die Teilnehmenden aufgefordert auf Karten zu schreiben, wie ihrem Wunsch nach die Gemeinde Gummersbach in 3 Jarhen sein soll. Die Ergebnisse teilte Kaplan Backsmann nach den Vier Grundvollzügen der Kirche (Liturgie, Caritas, Verkündigung und Gemeinschaft) ein. Die Ergebnisse waren:

(alle aufgelisteten Ergebnisse sind subjektive Wahrnehmungen einzelner Teilnehmer. Diese Sammlung ist explizit kein gemeinsames Positionspapier. Daher widersprechen sich manche Wahrnehmungen auch. Jede Wahrnehmung hat ihren Platz und sollte explizit nicht ausdiskutiert werden.) 

Als Überschrift über allem: Eine frohe Gemeinde sein.

Verkündigung: Sich der frohen Botschaft bwusst sein./ Wachsenden Glauben und eine aktivere Gemeinde./ Der Glaube wird gelebt, geteilt und weitergegeben.

Caritas: Gemeinschaft für alle jung - alt - krank.

Liturgie: Es gibt in den Messen schöne (moderne) Musik. Der Familienprojektchor wird fortgeführt./ Voll Musik/ Das Fronleichnam mit Prozession bestehen bleibt./ Famliengrottesdienste vielleicht mit einer Jugendband. 

Gemeinschaft:

Verkündigung: Abseits der Sakramentenkatechese haben wir fast garkeine Gelgenheiten für Katechese. Besonders Erwachsene haben nur die Predigt in der Messe und das Eigenstudium um Glaubensinput zu erhalten. 

Caritas: Es gibt einen ganz guten Stand, vor allem in der Zusammenarbeit mit dem Altenheim, aber mehr es wäre auch noch mehr möglich. Der Blick auf die vielen einsamen Menschen ist nie komplett möglich.

Liturgie: Hohe Wertschätzung für Frau Kriestens Arbeit. Unterschiedliche Wahrnehmungen der Predigten. Wünsche sind: Akzente Einzufügen die unabhängig von Musiker und Zelebrant sind (z.B. Kinder zum Vater Unser am Altar), sicheren Liedschatz.

Gemeinschaft: Ein sehr unterschiedliches erleben. Manche sehen im Vergleich zu den letzten Jahren Fortschritte und schöne Aktionen (z.B. Familienwochenende, Fronleichnam), andere sehen im Vergleich zu früheren Jahren eher ein einbrechen (z.B. Ferienfahrt, weniger Sternsinger). Eine fehlende Verabschiedungskultur wird bemängelt. Wenn jemand nicht mehr kommt, geht selten jemand hinterher und fragt "Warum kommst du nicht mehr?" Hauptamtliche fehlen.